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versteht sich von selbst — daß in einer solchenSammlung, die nach ihrem ersten Zweck sich aufein besonderes Volk bezieht, manche Stücke, z.B.die Gescklcchtstafeln des Volks und ihre beson-dcre Sitten , so darin beschrieben sind, andernnicht so ganz nutzen können, weil sie nicht in jenerLage sind und auf ihre Einrichtung keinen nahernBezug haben. Wenn wir z. B. die Englischeoder Rußische Jahrbücher hätten, so würden diefür jene Nationen mehr als für uns belehrendseyn, und uns hingegen die unsrige vor andernwichtig werden. Ich geschweige, daß in altenDingen manches ungewiß, ja oft erdichtet ist, umein Volk recht alt und schon in der Vorzeit groß zumachen, welches bcy den Völkern des Orientsmeist der Fehler ist. Dis aber kann bey der altenGeschichte der Bibel nicht der Fall seyn, da siechronologisch abgefaßt ist und sich nicht in Groß-thun vergeht, sondern alles mit liebenswürdigerEinfalt und auf schlichte Art erzählt. Wie sieauch die Volksstifter gar nicht zu Halbgötternmacht, sondern das Menschliche an ihnen, undselbst ihre Verirrungen — wie treuer Geschicht-schrciber Pflicht ist — an keiner Stelle verkennt,oder verschweigt. Uebcrdem hilft sie einem Be-dürfniß ab, wornach sich die Wißbegierde vor andernsehnet. Sie lehrt nämlich — ja sie allein — denA 2 Ursprung