Druckschrift 
Rother's Bericht über die Haupt-Verwaltung der preussischen Staatsschulden seit dem Jahre 1820
Entstehung
Seite
34
Einzelbild herunterladen
 

34

ren. Es ist der Yortheil , den ich 1S23 zu 73 Proc.häufte und 1834 zu 100 wieder verhaufte.

Dieses sind die 1620 T h 1 r., die i c h y e r d i e n t c.

Ich hatte die Staatspapierc als ruhend hei mir nieder-gelegt, und ich nahm nur halbjährig die Zinsen davon ein.

Sie waren nicht im Handel mit den Staatspapieren, wel-che ich heute verkaufe und morgen wieder andere kaufe.

Diese Staatspapiere, die im Handel sind, lassen sichnicht genau angehen.

Blau nimmt an, dafs nur ^ im Handel sei. Vielleichtsind ihrer auch viel weniger, weil sie an den preufsischennichts mehr verdienen können, da sie im Handel und Wan-del wie haar Geld gehen. Die preufsischen Staatspapierehaben nur Capitalisten, die von ihren Zinsen leben.

Anders ist es jetzt z. 13. mit den Spanischen, wo die un-geheuren Summen gewagt werden, und die entwederverloren gehen oder gewinnen.

So war es jetzt noch den 1. October 1834 an der Pari-ser Börse, wo zw r ei Wechsler ausblieben, welche 2 Mill. Frs.Schaden gehabt hatten auf den spanischen Papieren.

Vor einigen Jahren faillirle ein Haus in Berlin, wel-ches viel in preufsischen Staatspajneren that, als der Cours90 war.

W T eil das Haus banquerott machte , so ging der Coursauf 83, welches 3 Monate dauerte, und nach welcher Zeiter wieder auf 90 Proc. kam.

21 .

Friedrich der Grosse.

Friedrich der G r o f s e hatte keine Staats-schuld. Er hinterliefs einen Schatz von 30 Milk, wie wir