30
„Preufsen mufs auf der Linie fortgehen, auf„der es grofs geworden.
„Eine grofse Ordnung in seinem Geldhaushalte ist aber„dasjenige gewesen, was am meisten dazu beigetragen, das„Haus grofs zu machen.
„W enn Niemand in Deutschland Geld in seinem Staats-schätze hatte, dann hatten die Hohenzollern es.
„Auch scheint sich der Wunsch die Staatsschuld schnell„zu tilgen, allgemein auszusprechen , wie man solches in der„Vorstellung der Bei’liner Stadtverordneten an den König sicht.
„Es ist daher wohl gewifs, dafs, sobald Stände vorhan-den sind, diese sich ernstlich mit der Staatsschuld beschäfti-gen werden und Mittel aufsuchen, wodurch der Tilgungs-„fond ■wenigstens verdreifacht wird.
„Er kommt dann auf die Summe von 7| Mill, die der„gleich ist, die den jährlichen Anwachs der Staatsschuld seit„25 Jahren ausdriiclit.
17 .
F ortset z u it g.
Wir wollen jetzt einmal den Tilgungsfond zu S Mill.jährlich annehmen, und übrigens soll Alles so bleiben, wiees in dem Edikt vom 17. Ianuar 1820 angegeben ist.
Erste Periode vonlS33 bis 1843-
Im Jahre 1833 war die Staatsschuld noch 175 Mill.
Mit dem Jahre 1833 bleibt der Zinsfufs und Tilgungs-fond derselbe, nämlich 60 Mill. Zinsen und 8 Mill. Tilgungs-fond. Diese 8 Mill. sind in Papier.
Die Zinsen betragen also in diesem Jahrzehnte 60 Mill.Thlr. und der Tilgungsfond 80 Mill. Thlr. Also 140 Mill.Thlr. zusammen.
Die Staatsschuld beträgt also am Ende vondiesem Zeitraum 95 Mill. Thlr.