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Rother's Bericht über die Haupt-Verwaltung der preussischen Staatsschulden seit dem Jahre 1820
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Da die Staatseinkünfte nur 20 Mill. betrugen und dasstehende Heer 11 bis 13 Mill. betrug, so hat man, wennman auch 2 Mill. Thlr. annimmt für den Schatz vom Jahre1770 bis 1786 höchstens 32 Mill. Thlr.

Iliezu kamen noch die Rückstände, die eigentlich dasHauptkapital der Staatsschulden machen mit 12 Mill., sodafs also höchstens 20 Mill, im Staatschatz gewesen sind.

Dafs der Schatz von Friedrich dem Grofsen lange nichtso grofs gewesen ist, wie man glaubte, geht auch aus Fol-gendem hervor:

Den 5. October 1S34 begegnete mir der Geheimrathllofbauer und als wir von den Ereignissen der Zeit sprachenund von Rothcrs Bericht über die Staatsschulden von 1820bis 1833 so sagte er mir Folgendes über den Schatz vonFriedrich dem Grofsen.

Ich kam nach Berlin im Jahr 1786 , wo Friedrich derGrolse gestorben war. Eine Abschrift aus seinem Testamentewurde mir gezeigt.

Hierin kamen folgende Worte vor:

Sie haben, so sagte er zum Kronprinzen,schöne Schlösser und ein treffliches Heer.

Dabei habe ich durch Er spar nifs 30 Mill.Thlr. gespart und ich hoffe, dafs Sie sic guta n w e n d e n.

Ich fragte, ob das Testament deutsch gewesen sei?

Er antwortete: Ja.

Also sind zwei Quellen die nahe übereinstimmen, gebenden Schatz von Friedrich dem Grofsen von 30 bis 32 Mill.Thlr. an.

Diefs ist auch ein Vorzug der Oeffentlich-keit, die jetzt dem Hause Hohenzollern eigenist.