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2 (1838)
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schern, zwischen Deutschland, Italien und Frankreich, kann fürdiese Nation selbst nicht wichtiger seyn, als für deren Nachbar-reiche. Der Bestand einer großen Scheidewand ist Nothwendigkeitfür dieselben; daher die immerwährende Neutralität der Schweiznicht nur von allen Höfen Europens anerkannt, sondern für ihreignes Jntresse von ihnen selbst, gefordert. Aber dieser regierungs-lose Staatskörper, dieser unsouveräne Bund von einem vollenViertelhundert Souveränen, ist durch seine gegenwärtige Verfassungaußer Stand, Neutralität mit Nachdruck zu handhaben. Das be-darf keines Beweises mehr. Der Wiener Congreß im Jahr 1814wandte der monströsen Schöpfung der eidgenössischen Staatsformzu wenig Aufmerksamkeit zu. Er begieng noch einen größern Fehler.Er vereinigte mit den schweizerischen Democratien sogar ein Für-stenthum; setzte, als stimmgebenden Abgeordneten desselben, einenpreußischen Unterthan in die oberste Bundesbehörde, und sichertedamit einer dritten Macht ganz unmittelbaren Einfluß zu, welchenOesterreich und Frankreich, durch ihre Gesandten, nur sehr mit-telbar gewinnen können. Der angestammte democratische Geist derSchweizer verträgt sich überdies, wir haben es erfahren, mit denmonarchischen Formen nnd Ideen ziemlich schlecht; und im Innernjenes Fürstentums selbst verbreitet sich unter den Regierten, imGegensatz zu den Negierern, mehr republikanischer, als monar-chischer Sinn. Beim ersten feindseligen Zusammenstoß Frankreichsund Deutschlands wird in Neuenburg die demokratische Partheisicherlich die allgemeinen Wirren für ihren Vortheil benutzen; an-derseits jeder Krieg Preußens mit Frankreich die Schweiz in den-selben verwickeln und ihre Neutralität aufheben.

Bei allen Mängeln des schweizerischen Bundes, der im Jahr

16. Appenzell inner

Rhoden ch

17. St. Gallen

18. Graubünden

19. Aargau . .

20. Thurgau .

10,349158,85388,506182,75584,124

21. Tessinch . .

22. Waat . .

23. Wallis ff .

24. Neuenburg 5

25. Genf . . .

113,92183,5875,7958,6153,75

Gesammtzahl 2,179,246In diese Summe sind aber auch etwa 50 bis 60,000 in den Kantonender Schweiz wohnende Ausländer begriffen.

Die protestantische Bevölkerung macht mehr als drei Fünftheile, diekatholische aber nicht volle zwei Fünftheile der gesammten Volkszahl aus.

Die oben mit einem 4 bezeichneten Kantone sind katholisch; die miteinem * bezeichneten protestantisch; die übrigen paritätisch.