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Theil 1 (1837)
Entstehung
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Nachdem wir die Strecke einer Stunde theils aufziemlich guten Wegen, welche von mehr oder wenigerbebauten Landstrichen begrenzt waren, theils auf gang-

verlassen. Unglücklicherweise war dieß zu spät, und ichmußte bleiben. Kaum war der Pascha nach Jaffa ab-gereist, so brach schon die Empörung aus. Die Be-satzung von Herek und Solth wurde in Stücke ge-hauen, und die Araber zogen von Samaricn undHebron ans Jerusalem los. Der Pascha hatte nur 600Mann zurückgelassen, und die Stürmenden ergoßensich ln einer Zahl von /wann in die Stadt. EinigeKanonen auf den Mauern verthcilt wären hinreichendgewesen, diese feindlichen Horden, welche nur mit einerLanze und einer Flinte bewaffnet waren, fern zu hal-ten, aber die Araber hatten einen unterirdischen An-gang entdeckt, welcher nicht bewacht war. Sie drangennni Mitternacht ein, und die Soldaten mußten sichnach einer tapferen Gegenwehr in das Schloff zurück-ziehen. Alle Christen flohen in die verschiedenen Klö-ster, wo sie Sicherheit fanden.

Fünf oder sechs Tage hindurch wurde die Stadtder Plünderung preisgegeben. Es war ein schrecklicherAnblick. Die Juden hatten besonders zn leiden. IhreHänser wurden beraubt, die Gcräthschaften zerstreut,die Weiber mißhandelt, und beschimpft. Das Herzempört sich bey Erzählung so vieler Abschculichkciten.Ohne Aweifel hat die Hoffnung auf reiche Lösegelderden Klöstern Schonung verschafft. Um so viele Uebelnoch zu vermehren, warfcin heftiges Erdbeben mehrereHäuser nieder, und stürzte jenen Theil der Mauer ein.