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Theil 1 (1837)
Entstehung
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ist das Werk einer um so außerordentlicheren Arbeit, dasie ganz in den Felsen eingehauen ist. Sie ist ohneWiderspruch eines der angesehnlichsten Werke, welchedie Bewohner von Palästina und von Klcinasicn her-vorgebracht haben. Man steigt aus einer prächtigen!6 Schuh breiten Treppe, deren Stufen, 50 an derZahl, von Marmor fmd, in sie hinab. Unten befindetsich das Grab der heiligen Zungfrau. In einer kleinenKapelle brennt Tag und Nacht eine große Anzahl sil-berner und goldener Lampen. Ueber dem Altare, woman die Messe liest, erhebt sich eine Kuppel. ZurLinken ohngefähr in der Mitte ist das Grab des hei-ligen Joseph, zur Rechten ist das des heiligenZoachim,und das der heiligen Anna.

Diese Kirche gehörte sonst den Lateinern; gegen-wärtig ist sie zwischen den Griechen und Armeniern gc-theilt, und Herr von Chateaubriand irrt, wenn er sagt,daß die Katholiken im Besitze des Grabes Maria's sind.

Gegen 100 Schritte von diesem Grabmal ist dieStelle, von der die Christen des Orients, trotz der Un-gewißheit der Ucberlieferungen über diesen Punkt, be-haupten, daß daselbst das Wunder der Himmelfahrtder Mutter Gottes statt gefunden habe.

Won diesem Orte an beginnt man den Oelberg zubesteigen, welcher sehr steil ist. Nichts gleicht der Ueber-raschung, von welcher man ergriffen wird, wenn man,auf der Hälfte seiner Höhe angekommen, sich umwendet,und Jerusalem vor sich liegen sieht. Das ist nicht mehrdie Stadt in Ruinen, deren schmutzige, enge und