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Theil 1 (1837)
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mor, welche zum Eingänge dientet sie ist gut erhal-ten. Man kann nicht mehr durch selbe gehen, weilsie vermauert worden ist; aber sie ist durch ihre Farbevollkommen kennbar.

Die Treppe, auf welcher unser Heiland hinaufstieg,ist nach Rom versetzt worden, wo sie unter dem Namenscala smna, heilige Treppe, verehrt wird.*)

Man steigt heut zu Tage auf einem Wege hinauf,welcher in einem weiten Hofe endiget, zu dessen Rechtensich zwey lange Gewölbe befinden, welche zu der Gal-lerie führen, die damals Xistum oder Xislus hieß.

Won dieser Station bis zur vorhergehenden zähltman mindestens izoo Schritte.

Die fünfte Station ist beym Pallaste des Herodes.

»Herodes, sagen die Evangelisten, war sehr erfreut,Jesus zu sehen, weil er dicß schon lange gewünscht hatte.Er richtete mehrere Fragen an ihn, aber Jesus gabihm keine Antwort darauf.«

Jesus sagte ihm nicht einmal, warum er ihm nichtantwortete, und bestrafte auf diese Weise durch einvölliges Stillschweigen den Hochmuth dessen, welcherdie göttliche Weisheit den Launen seiner eitlen Neu-

*) Sie befindet sich dort in der Nähe der Kirche des heil.Johann von Lateran, der Hanptkirchc der Christenheit,in einem eigenen Gcbände, besteht ans 28 weißen Mar-morstnfcn, ist sorgfältig mit Holz belegt und wird vonden Gläubigen nur auf den Knieen erstiegen. Sic führtzu der Capelle Sanclu Lareetoruill. D. Uebcrs.