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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
108
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Am folgenden Tage, als man den Schutt weg-räumen konnte, sah man mit neuem Erstaunen, daßder heilige Stein, welcher den der Salbung bedeckt,und den man verkalkt zu finden glaubte, nicht gelit-ten hatte. Niemand ist umgekommen; nur einigeBrüder sind verwundet worden.«

So groß, mein lieber Freund! ist, in so weit mandurch einen so gedrängten Auszug eine Vorstellungdavon beyzubringcn vermag, so groß ist das beklagcns-werthc Unglück, welches im Jahre t808 Jerusalem soschmerzlich traf, und dessen Erzählung allein in weni-ger verderbten Zeiten im Stande wäre, die ganzechristliche Welt in Bestürzung zu versetzen. Ich wie-derhole es, ich habe die Geistlichen ausgeforscht, welchebcy dieser fürchterlichen Katastrophe zugegen waren;alle haben mich versichert, daß sich Alles genau so zwgetragen habe. Ich wendete mich besonders an einenehrwürdigen alten Spanier, den Bruder Joseph Dom-megue, welcher sich während des Brandes selbst imheil. Grabe befunden hatte, und der mir, außer dem,was ich Ihnen über dieses Ereigniß mittheilte, nochmanche anziehende Umstände erzählte. Am folgendenTage gingen die Väter des heil. Franziskus wie ge-wöhnlich zum heiligen Grabe, um ihren Rosenkranzzu beten, allein sie konnten ihn vor Schluchzen nichtbeendigen. Am I4tcn scycrtcn sie daselbst das heiligeMeßopfer. Ungeachtet der Ruinen, von welchen sieumgeben waren, unterbrachen sie doch in Nichts ihreheiligen Verrichtungen und ihre gewöhnlichen Um-