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ließen, mit großen Kosten vom Berge Libanon herbey-geschafft worden.
Alles war geflohen; die Vater Franzis-kaner allein waren geblieben, und da sie die nöthigcnWerkzeuge nicht haben, so suchen sie durch ein kleinesFenster zu entkommen, um das Kloster vom heiligenErloser und die Beamten des türkischen Gouverne-ments davon in Kenntniß zu setzen. Inzwischen stür-zen die jungen katholischen Araber von Außen hineinund trotzen den Flammen, um wo möglich noch Etwaszu retten. Ader in diesem Augenblicke ergreift dasFeuer die Kuppel, die Altare der heiligen Jungfrau,die Orgel: die Kirche gleicht einem Ungeheuern Ofen.Bald stürzen die Pfeiler mit Getöse ein, und mitihnen die Bogengänge und die Säulen, welche dasheilige Grab umgeben; es wird von einem Negen vonBley überströmt; das Feuer ist so heftig, daß diedicksten Marmorsäulen zerspringen, das Grabmal istmit Pflastersteinen und Marmortrümmern bedeckt.Endlich zwischen 5 und 6 Uhr stürzt die große Kuppelmit einem furchtbaren Getöse ein, und reißt die dickenSäulen und die Pfeiler, welche noch die Gallcrie derGriechen trugen, so wie die Wohnungen der Türkennahe am Dom mit nieder.
Das heiligste Grab ist rmter einem Berge vonGluth begraben, welche es für immer vernichten zumüssen scheint; — die Kirche bietet das Schauspieleines tobenden Vulkans dar.
Nachdem ich Ihnen nun so großes Unglück berichtet