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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
99
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nicht zu gewiß wäre, daß man Reisende gesehen hat,welche wenigstens der Taufe nach dem Christenthumeangehörten, die sich einen gottlosen Ruhm daraus ge-macht haben, diese crfurchtgebictendcn Stellen mitleichtsinnigem Ucbermuthe zu betreten, ihre thcils neu-gierigen, thcils spöttischen Blicke umher zu werfen,die Gegenstande, welche die fromme und in sich ge-kehrte Menge kaum anzublicken wagt, mit frechemAuge zu messen, und sich die Miene geben, als seyensie, wie die Juden, ausdrücklich deßwcgen hiehcr ge-kommen, um fcyerlich die Erlösung zu läugnen, undJesu Christo gleichsam ins Angesicht zu sagen: Wirwollen nicht, daß du über uns herrschest.

Die Wege, welche zum heiligen Grabe führen, sindkothig, zum Theil ohne Pflaster, und gar nicht breit.Man muß, von welcher Seite man immer herkommt,durch ein niederes und enges Thor gehen, ehe manzum Platze vor der Kirche gelangt.

- Die Faoade ist augenscheinlich aus der Zeit desKaisers Konstantin. Sie ist unregelmäßig und durchGebäude entstellt, welche sie umgeben, Gebäude, wel-che einen Theil derselben ausmachen, und deren sichdie Griechen und Armenier bemächtiget haben. DerKirchengeschichtschreibcr Eusebius hat uns den Briefaufbewahrt, durch welchen Konstantin dem BischofMakarius von Jerusalem befiehlt, an dem Platze, wodas Geheimniß unserer Erlösung vollzogen worden ist,eine prächtige Kirche zu erbauen. Dreyhundert Jahrenach ihrer Erbauung wurde diese Kirche von cllosroes II,,

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