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Theil 1 (1837)
Entstehung
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menge aufgehalten, fragte ich in italienischer Sprache,ob man meinen Führer nicht gesehen habe, und welchesder Weg nach Ramla sey; aber man lachte mir ins Ge-sicht. Die Verkäufer, denen ich mich zu sehr näherte, undwelche die Füße meines Maulesels schon in ihrenWaarcn zu sehen glaubten, erhoben ein lautes Geschrey,alle Welt stieß mich, die kleinen Araber zerrten an mir,genug, ich war in einer um so peinlicheren Lage, da diemindeste Ungeduld, die mindeste Aufwallung von meinerSeite traurige Folgen hatte haben können. Indessensah ich bald einen Türken, welcher wahrscheinlich Mit-leiden mit mir hatte, gravitätisch auf mich zukommen.Ohne ein Wort zu mir zu sagen, ergriff er die Kettedes Maulesels, ließ Platz machen, bcy welcher Gele-genheit er besonders die kleinen Beduinen nicht schonen)behandelte, und führte mich zum Thore, durch welchesder Weg nach Namla ging. Erst hier fand ich meinen

Führer und mein Gepäcke wieder. Ich muß den

egyptischen Soldaten Gerechtigkeit widerfahren lassen;sie benahmen sich sehr gut, und erlaubten sich nicht ein-mal zu lächeln. Im Allgemeinen haben diese Soldaten,ob sie gleich schlecht geübt und gehalten sind, eine Artvon Mannszucht, was man gleich bemerkt.

Der Tag war herrlich; er erinnerte mich an dieschönen Tage des italienischen Frühlings. Die EbeneSaron, durch welche mein Weg führte, und die inder heiligen Schrift so sehr gepriesen wird, war mitBlumen geschmückt. Der Dichter hat Recht, wenner sagt:

Reist nach Jerusalem, i, Bd. 4