Kattun ein, das sie vom Kopfe bis zu den Füßen be-deckt, und welchem sie einen zierlichen Faltenwurf zugeben wissen. Außerdem tragen sie Stiefel gewöhnlichvon gelber Farbe, welche durch ihre plumpe Gestalt zudem Uebrigen vollkommen passen. Ich weiß nicht,womit ich eine türkische Frau, welche auf diese Weisegekleidet ist, vergleichen soll. Ihr Kopf macht sie einemEespenste ähnlich; der übrige Theil des Körpers abereiner aufzmcp Balken wandelnden Tonne. Die geme inenWeiber verhüllen den Mund und die Nase mit einemschmutzigen Stück Leinwand, und lassen nur die Augenunbedeckt, welche oft krank sind. — — Doch wohinverirre ich mich, mein Freund! habe ich mich nichtschon zu lange mit Dingen beschäftigt, welche dem Zweckemeiner Reise so fremd sind? Der peinliche Eindruck,den diese Gegenstände auf mich gemacht haben, läßtmich vergessen, daß ich im heiligen Lande bin; er hatmeine Gedanken wider Willen einen Augenblick langvon dem nahen Glücke abgezogen, welches mich erwartet.
Morgen gehe ich nach Ramla ab, und von da be-gebe ich mich auf den Weg nach Jerusalem.
Nur noch einige Worte. Das Kloster, welches ichzu verlassen im Begriffe bin, ist nur von spanischenFranziskaner-Mönchen bewohnt, welche im Allgemeinenmit den italienischen die Klöster in Palästina inne haben.Der Pater Quardian vom Grabe unsers Herrn, welchesdie erste Würde ist, muß immer ein Italiener seyn; derVikar, welches die zweyte Würde ist, war sonst immerein Franzose; allein seitdem Frankreich keine geistlichen