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Theil 1 (1837)
Entstehung
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gebracht, und Sie werden ihn durchstochen, mit Essigbesprengt und durchräuchert erhalten.

Ich habe Venedig um 7 Uhr Morgens verlassen.Die Gondel der Admiralität hat mich von meinemGasthofe abgeholt. Der Hafen - Kapitän hatte dieGüte, mir Alles einkaufen zu lassen, was ich währendmeiner Uebcrfahrt bedarf. Ich habe mich in dieQuarantäne begeben, welche eine kleine Meile vonVenedig entfernt ist, und bestieg dann das Fahrzeug.Die österreichische Flagge ward bey meiner Annäherungaufgezogen, und der Kapitän, der zweyte Schiffs-Ofsizier und die Equipage empsiengen mich.

Ehe ich Venedig verließ, wollte ich die Domkirchebesuchen; sie war noch nicht geöffnet, und zwanzigArme warteten an der Thüre. Genöthiget von Fernemein Gebet zu verrichten, erinnerte ich mich an denPublikem des Evangeliums; ich schlug an meine Brustund sagte leise. »Herr erbarme dich meiner, ich bin»ein Sünder!«

Der Wind veränderte sich; er ist ganz widrig;wir können die Anker- nicht lichten, und die Pilotenvermögen nicht, uns aus dem Kanal zu schaffen.

Um s Uhr AbcndS.

Der Wind ist noch immer ungünstig. Ich be-finde mich auf dem Verdecke, das Fernglas am Auge.Venedig liegt vor mir, Venedig, einst die KöniginndeS Meeres, Wittwe nun, und ihres ehemaligen Ruhmsvergessend; aber trotz seinem Sturze, noch immer schönund prachtvoll. Im Angesichte von Venedig sollte

Reise »ach Jerusalem. 1 Nd. 2