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funden zu haben, um einige kleine Fehler abzubüßen,die er sich in dieser Hinsicht vorzuwerfen hatte. Mitder Gnade Gottes siegte der Pater Maria Joseph.
Wie schön, wie entzückend ist der Lago Maggiore,welche Erinnerungen weckt er in meiner Seele! Ichschiffte über ihn, als ich 4» Jahre alt war; ich träumtedamals von Glück, ein Meer von Gcnüßcn stellte sichmeiner gährenden Einbildungskraft dar; denn damalswar ich von Allem umgeben, was auf der Erde glück-lich machen kann. Die Zukunft öffnete sich meinenBlicken, wie ein Zaubcrpallast; ich sah kein Hinder-niß; ich wollte Alles, und glaubte auch Alles erlangenzu können, was ich wollte. Jetzt sitze ich unbeachtetin der Ecke des Bootes; ich erinnere mich an die Tage,wo ich auf dem nemlichen See schon den bezauberndenHimmel Italiens sah, wo ich schon diese balsamischenLüfte einathmete, welche auf so süße Weise die Sinneeinschläfern. Italien! auf deinem Boden habe ichden Becher jedes Vergnügens zu leeren gesucht, —nun ein Ordensgeistlicher, ein büßender Ordensmannfragte ich mich, ob ich damals wahrhaft glücklich ge-wesen sey? Nein, ich habe damals kein Glück ge-noßcn; ein Augenblick der Trunkenheit und der Thor-heit verleiht es nicht. Ich war glücklich im Thurmevon Vinzenncs, ich war es im Kloster von Latrappe,im Sack und in der Asche; denn damals habe ich Gottwiedergefunden. Um meinen verzehrenden Hunger zustillen, reichte mir die Welt nur einen Bissen, undum meinen Durst zu löschen, nur einen vergifteten