XVIII
Erzbischof von Karthago, (seinen Namen nen-nen, heißt sich an alle Tugenden erinnern) umdurch seine Vermittlung die Zustimmung SeinerHeiligkeit, seinen Segen, und Empfehlungs-Briefe der heiligen Propaganda zu erhalten.Seine Heiligkeit gewährte mir Alles mit derrührendsten Güte. Ich traf nun Anstalten zumeiner Reise; aber vor Allem mußte ich michnach Freybnrg begeben, um von dem heiligenOberhirten, dem Fürst-Bischofe von Genf undLausanne, welcher diese große Diözese mit soviel Weisheit und Frömmigkeit regiert, undder mich mit einer Freundschaft beehrt, derenganzen Werth ich fühle, die nöthigen Anwei-sungen und eine Vorschrift des Benehmens zuerhalten. Ich war vom lebhaftesten Wunschedurchdrungen, daß meine Reise Gott angenehmseyn möge.
Vor meiner Abreise glaubte ich zum größcrnRuhme Gottes für fromme und eifrige Seeleneine Einladung drucken lassen zu müssen; —ich will sie hier mitthcilcn; denn sie wird denBeweggrund meiner Reise zu erkennen geben.