414 Achtzehntes Kapitel.
nen wenden, nnb mit holdseligen Lippensprechen:
g) Komm her! meine geliebte Braut! —Ich, dein Bräutigam, nach welchem du solange verlanget, und wie ein einsames Tur-teltäublein gegirret hast, — ich will mich mitdir völlig vermählen in Ewigkeit! — Nunwird unser ewiger Hochzeittag anbrechen! —Kommet, meine geliebte Brüder! — ihrhabt um meinetwillen alles verlaßen, undseyd mir, durch so manchen sauern Tritt undschweren Kampf nachgefolget in der Wieder-geburt (Matth. 19, 27. 28.); nun sollt ihrauch mit mir sitzen auf meinem Stuhl: —Ich lebe, und ihr sollt auch leben (Joh. 14,19.). — Sommer her ihr Gesegnetenmeines Vaters (Matth. 25.), ererbet da»Königreich, das euch bereiter ist von An-beginn der N?elc! — Und darauf werdensie hingehen in das ewige Leben.
II. Fr. Das wird ja wohl eine ungemeine Freu-de in den Herzen der Frommen an diesem Ta-ge erwecken?
A. Ganz unaussprechlich! Wohl dem,der dann stehen wird vor des Menschen Sohnan dem Tage, um an solcher großen SeligkeitTheil zu haben! — Wie lieblich wird sichnicht bei der Auferstehung die seligeSeeleundder verklärte Leib bewillkommen, und sich aufewig vereinigen! Welchen Trost und un-aussprechliche Freude wird es ihnen seyn,
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