Von d künft Läuterung:c der Kircke w. zyy
seyn, daß man keine Gefahr noch Feindefürchten, noch Schwerter mehr brauchenwird (s). — Es wird auch 8) eine großeErneuerung in der äußern Natur vorgehen,und ein überschwanglicher Segen seyn aufErden, wegen der großen Gerechtigkeit (Ps.99, 4.), Heiligkeit (Ps. 9z, 5.) und Frie-den so alsdann herrschen wird; denn derFluch, die Unordnung, und Widerwärtig-keit, welche durch die Sünde in die Naturgekommen, werden von der Erde weggenom-men, und die Kreaturen frei werden von demDienste der Eitelkeit und des Verderbens,worunter sie setzt seufzet, zu der herrlichenFreiheit der Kinder GOttes, ja, Amen!Rom. 8, 9.
(2) Ps. 72, 7. Zu seinen Zeiten wird blühender Gerechte, und großer Friede, bis daß derMond nimmer sey. S. a. Iesaia 2. ganz;(aus welchem wir nur noch den gten Vers hieranführen): Da werden sie ihre Schwerter zuPflugscharen, und ihre Spieße zu Sicheln ma-chen. Denn es wird kein Volk wider das an»dere ein Schwert aufheben, und werden fortnicht mehr kriegen lernen.
S. Fr. Ist dieses herrliche Reich Christi gewiß zu»künftig, und zwar noch hier auf Erden ?
A. Daran ist im geringsten nicht zu zwei-feln, wie solches nicht allein aus den bereitsangeführten Schriftörtern (wenn selbige nurmit einem erleuchteten, unparteiischen Augeeingesehen werden), sondern auch noch aus
einer
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