Seußere Ruhe,Abfall und Verfall der Kirche, gyz
zuzusehen haben, um nicht in den so allge-meinen Verfall mit hingerissen zu werden*);dagegen aber vielmehr zu trachten, durch ei-nen recht gottseligen Wandel, im Glaubenund in der Furcht GOttes, zu scheinen alsLichter, unter einem verkehrten und unschlach-tigen Geschlecht (Phil. 2, 15.).
Siebenzehntes Kapitel.
von der künftigen Läuterung und tLrneue»rung der Dirche, in den legten Tagen.
r. Fr. Was wird aber mm auf dieses gräulicheVerderben des Nam-Christenthums künftig er-folgen ?
A. Erschreckliche und unerträgliche Ge-richte GOttes, große Trübsale, Verfolgun-gen und Blutvergießen, welche — nach Aus-sage der Propheten und Apostel an vielen Orten<2) — uns und unsern Kindern über dem Haup-te schweben; und das darum, damit 1) die großeStadt Babylon gefället, und dem antichri-stischen Wesen in allen Parteien ein Ende ge-macht werde» 2) Um die Zahl der Blutzeu-
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-6) War dieses Zusehen schon so nöthig IN der Zeit,wie der selige Mann dieses schrieb; wie viel nöchiaerist es denn jetzt, zu dieser Zeit, da der Verfallso erstaunlich viel größer und schrecklicher ist-
A. d. R-
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