gFZ Secbs zehntes Kapitels
Nlrche, nachdem sie sich von der Abendlän-dischen oder Lateinischen, nach vielem Zank,getrennet hatten, und ihr Verderben aufshöchste gestiegen war. Sie verderbtensich nun gleichfalls unter einander, und dieTürken nahmen ihnen unterdessen eine Pro-vinz nach Verändern weg; durch deren schreck-liche Wut der HErr diese seine abtrünnigeKirche endlich völlig rrurnren, und denLeuchter seines Evangeliums, wie er ihnenschon lange zuvor (Offenb. Joh. 2, z.) ge-drohet hatte, von seiner Stelle wegstoßenließ *).
6. Fr. Wie lange ungefähr hat dieser Grauet der
Verwüstung gewahret /
A. Das Verderben und die Finsterniß hat,bis ungefähr ins rch. Jahrhundert, noch im-mer zugenommen; wiewohl GOtt zu allenZeiten noch einige mitten in Babel gehabthat, welche sich auf die Uebung der Gottse-ligkeit gelegt, und den Verfall des abtrünni-gen Christenvolks eingesehen, und dawidergezeuget haben.
7. Fr. Benenne mir einige dieser Zeugen der
Wahrheit l
A. Nebst denjenigen, die in den vorheri-gen
Wie si b» es heut zu Tage in Griechenland undKlei>nAsien aus- wo so viel blüdende Christliche Gemei-meinen, auch die sieben Gemeinen waren, an dieder beil. Johannes schriebt — Ueberall die dick-ste Nacht und Finsterniß!