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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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z?6 Fünfzehntes Kapitel.

und zugleich der Jüdischen politischen Verfas-sung ein Ende machte. Das Elend und derJammer während der Belagerung war unbe-schreiblich. Bei hundert tausend Juden wa-ren des grausamen Hungertodes gestorben,und über sieben und neunzig Tausend gesang-lich weggeführet:c. Die Christen aber hat-ten sich, auf Anweisung des H. Geistes, ei-nige Zeit vorher, aus Jerusalem, in ein,nichtweitdavon entlegenes Stadtchen, Na-mens peUa, geflüchtet und gerettet.

9. Fr. Oben ist von dem herrlichen Zustande derersten Gemeine zu Jerusalem etwas berührtworden: wie waren nun nach der Zeit dieneuenGemeinen unter den Heiden bestellt?

A. Obschon die erste Gemeine zu Jerusa-lem ein und anderes (z. B. die Verkaufungund Gemeinschaft der Gütern, dgl.m.)vor-aus hatte: so kann man doch die Briefe derApostel an die neuen Gemeinen nicht lesen,ohne daß einem sonnenklar in die Augen leuch-tete: sie haben aus Menschen bestanden, diewirklich aus dem Reiche der Finsterniß in dasReich des Lichts und der Liebe GOttes ver-setzt gewesen (a); Menschen, die der Sünde(b), der Welt und ihnen selbst G) abgestor-ben waren, und darum auch nicht ihnen selbst,sondern GDtt lebten (ü); die, mit ihren läu-tern Glaubens - Augen, nicht auf das Sicht-bare (e), sondern auf das Unsichtbare sahen,so, daß sie deßwegen auch den Raub ihrer

Güter