Druckschrift 
Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
Seite
356
Einzelbild herunterladen
 

Z5Z Dreizehntes Kapitel.

gen JEsum (Joh. 2t, 15 17.), und ge-gen die unsterbliche, ihm anvertraute Seelen(Joh. in, 11 15.), die er mit seinem eige-nen Blut erkauft hat (Ap. Gesch. 20, 28.):welche lautere Liebe das einzige Bewegrad al-les Thuns und Redens seyn muß 0), ohneeinige andere fleischliche Absicht (b). 4) Müßensolche Hirten und Lehrer seyn Vorbilder derHerde (c) in ihrem ganzen Leben und Wan« z,del, auf alle Weise; welcher Wandel ihreLehre erkläret, befestiget und zieret, und oh-ne welchen alles Lehren fruchtlos, ja schädlich *) ^ist (S. die ganze Episteln an Timotheum und ^Titum). ^

(s) 2 Cor. 5, 14. Die Liebe Christi dringet uns chkalso.

(b) 1 Petr. 5, 2. Weidet die Herde Christi, ^so euch befohlen ist, und seher wohl zu, nichtgezwungen, sondern williglich; nicht um schänd- .'liehen Gewinns willen, sondern von Herzens- 'gründ. 2 Cor. 4,2. Wir gehen nichtmitSchalkheit um, falschen auch nichtGOt- Dtes Wort; sondern mit Offenbarung der Wahr- ^heit, und beweisen uns wohl gegen aller Men-schen Gewissen vor GOtt. S. a. 1 Tim. Z, Z.

Phil.

») Möchte doch diese Fruchtlosigkeit, ja so gar ilFSchädlichkeit, und deren hie angezeigte Quelleund Ursache recht beherziget werden! A. d. R.

Was wäre nicht über diese Schalkheit, über Q-dieses Fälschen oder Verfälschen des Wortes Gcvr- tzhres in unsern Tagen von solchen, die es doch 0,recht lehren und theilen sollten, zu sagen! ! --- "

A. d. R.