Von dem wahren Gebethe. Z2r
dem Gesicht und der Empfindung seines Elen-des, seiner Noth und Dürftigkeit, z) Mitandächtigem und ehrerbietigem Herzen, in-dem man sich GOtt, als einen allgegenwär-tigen, gütigen, weisen, mächtigen und herr-lichen GOtt und Vater vorstellet. 4) Miteinem gläubigen Herzen, in kindlicher Zu-versicht der Erhörung, ohne Zweifel, r Tim. 2,8. — 5) In herzlicher Versöhnung und Liebegegen unfern Nächsten ohne Unterschied.Matth. 6, 14. Kap. 5, 2Z. — 6) Änbal-rend, ohne lass zu werden, wenn man gleichnicht so bald erhöret wird. Luc. 18, 1 u. f.
24. Fr. Wie muß man noch weiter bethen?
A. Im Namen IEsu, das ist: 1) alsein Christ, der den Namen und das DUSIEsu trägt, ihm zugehöret, und durchwahren Glauben mit ihm Eins ist. 2) Aufsein Wort, Befehl und Trieb seines H. Gei-stes. z)Um seiner Gerechtigkeit und Fürbittewillen. 4) Alles begehrende, nicht für sichselbst und für seine eigene Lüste, sondern al-lein für ILssm, und zu seiner Verklärungin uns und außer uns. — Darum sagt man,daß ein Kind an eines andern Hause etwassodert in seines Vaters Namen: 1) weil esihm zugehöret; 2) weil es solches auf seinesVaters Befehl thut; z) aus seines VatersCredit und Rechnung; 4) weil das Gefoderteauf seines Vaters Rechnung sevn soll.
X 25. Fr.