z,8 Eilftes Kapitel.
teltt) wolle erhalten, nähren und stärken; daßer aber auch unsere Seele, oder den innernMenschen, mit Christo, dem wahren wesent-lichen Brod und Wort, so aus Gott gehet (s),und mit dessen Krast, Gnade und Friedenwolle nähren, stärken und erfüllen zum ewi-gen leben.
(a) Joh. 6, 51. Ich(JEsuS) bin das lebendigeBrod vom Himmel gekommen. Wer von die-sem Brod essen wird, der wird leben in Ewig-keit. Und das Brod, das ich geben werde,ist mein Fleisch, welches ich geben werde fürdas Leben der Welt. S. a. Match. 4, 4.
lg- Fr. Was begehren wir in der fünften Bitte:Vergib uns unsere Schulden, als auchwir vergeben unsern Schuldigern?
A. Daß uns GOtt unsere Sünden - Schul-den um Christi willen nicht zurechnen, son-dern in Gnaden vergeben wolle; gleichwiewir also gegen unsern Nächsten in Wahrheitgesinnet seyn
19. Fr. Was begehren wir in der sechsten Bitte:Führe uns nicht IN Versuchung —?
A. Daß uns GOtt vom Satan, von derWelt und von unserm eigenen Fleisch und Blut
nicht
*) Merkwürdig und wohl zu bederzigen ist es, daß derliebe Heiland, nach Endigung der ganzen Gebeihs-Vorschrist, nur auf diese Bitte eine Anmerkungmacht, wann er (Mattd, 6,14. >5.) sag«: Denn, soihr den Menschen ihre Fehle vergebet, so wirdeuch euer himmlischer varer auch vergeben, woihr aber den Menschen ihre Fehle nicht vergebet,so wird euch euer varer eure Fehle auch nicht verge-ben. S. a. Marth. ,s, 2z bis zu Ende. A. d. A.