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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von den herrlichen Früchten w. IEsu Christi, 267

stellte die vertäu mung vor, unter den Bil-dern und Schatten der Brandopfer und an-derer Ceremonien; Christus aber, und seineJünger, und das Amt oder die Bedienungdes Geistes, drücken diese Pflichten mit ihrerLehre, ihren Schriften und ihrem lebendigenExempel, viel deutlicher und weitläufiger aus.

20. Fr. Ist nicht noch ein stcS Vorrecht des neuenBundes vor dem alten ?

A. Ja; und zwar das eigentlichste undvornehmste, nämlich dieses: daß zwar Mosesda» Gesey gegeben hat, die Gnade, Geist,Kraft und Mahrbelt aber erst durch Chri-stum geworden ist. Joh. 1, 17.

21. Fr. Sage mir das etwas deutlicher; wie näm-lich Moses zwar das Gesetz, nicht aber dieGnade, Kraft und den Geist gebe?

A. Moses, oder das Amtdes Buchstabenshat zwar die Federungen GDttes von außenang orurmen, und gesagt: Thue das, sowirst du leben; von innen aber keine Kraft,Geist, noch Leben, Lust und Liebe gegeben,um es halten und erfüllen zu können, so wiees GOtt foderte: nämlich mit einem reinen,freudigen und freiwilligen Herzen; welchesnicht das Gesey, sondern der Glaube anCtvistum gibt. Im Gegentheil schlägt,treibet, ängstet, verwundet und tödtet es nur,machet Unwillen, und ein böses, anklagendesGewissen, indem es beschuldiget und ver-dammet; und richtet diesemnach Zorn und

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