Von den herrlicben Drückten zc IEfu Christi 2?y
Banden, von so unzählig vielen verkehrtesLüsten, Begierden, Affecten, von Eigenliebe,Eigenwillen, bösen Gewohnheiten und Sün-den, womit wir an der Welt und an unsselbst gekettet liegen»
Titum 2, 12. Die heilsame Gnade GOtteS züch-tiget uns, daß wir sollen verlaugnen das un-gbttliche Wesen, und die weltlichen Lüste, undzüchtig, gerecht und gottselig leben in dieserWelt. S. a. a Petr. i, 4. Ioh. 15,19. Gal.1, 4. Eph. 2, 2 u. 5.
9. Erleuchtung durch den H. Geist.
Zl. Fr. Wie will uns JCsus auf den Weg zurSeligkeit leiten?
A. Durch seinen H. Geist, den er uns er-worben und mitzutheilen verheißen hat, wennwir ihn um denselben dirren (Lucä 11, rz.),durch welchen er der Gläubigen Herzen er-leuchtet (Eph. 1, 17. 18.), und ihnen seineWege und Willen bekannt macht 0), siegleichsam bei der Hand leitet, beweget (b),und ihnen anweiset, wie sie sich im Thun undLaßen, Reden und Schweigen zu verhaltenhaben (0). Er, der H. Geist, treibt sie anzum Gebeth, und wirket dasselbe in ihnen (ä),sammt allen andern Tugenden, welche —wann derselbe wirklich und wesentlich Besitzvon dem Herzen genommen hat, — von selbst,und ohne Gesetz und Zwang, aus dieser Quellestießen (e).
O) Job. IÜ, lZ. 14- Wann aber jener, der Geist
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