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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von den Ständen des HErrn IEsu :c. 2:5

er folge ihnen, oder er sey mit unter den Ge-freundten. Drei Tage nach einander kam erin den Tempel, und saß unter den Lehrern,fragte sie, und hörete ihnen zu; so, daß alle,die ihn hörcten, sich über seinen Verstandund seine Antworten verwunderten. Lucä 2,42. u. f.

il. Fr. Warum mag wohl da stehen, daß das liebeKind JEsus die Lehrer gefragt und ihnen zu-gehöret habe, da er doch ohne Zweifel mehrLicht und Weisheit hatte, als sie?

A. 1) Um uns dadurch zu zeigen, daß wirnicht so bald sollen Lehrer und Meister seynwollen, oder uns dünken laßen, wir wüßtenschon genug; sondern daß wir uns gern zu ande-rer Füßen in Demuth niedersetzen sollen. 2)Hat er sonderlich dadurch den Kindern (sowohlin der Natur als in der Gnade) ein Vorbildgeben wollen, daß, wenn sie mit ihm wollenan Weisheit, Alter und Gnade bei GOtt undMenschen zunehmen, sie dann auch begierigseyn müßen zu fragen, und andern erleuchte-ten Seelen zuzuhören.

12. Fr. Was wird noch hinzu gethan?

A. Daß, wie Joseph und Maria ihn end-lich mit Verwunderung im Tempel wiederge-funden, er mit ihnen nach Nazareth gegan-gen , und ihnen gehorsam und Unterthan ge-worden sey; worin er abermal den Kinder»!ein Erempel hat geben wollen.

P iz. Fr.