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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Zweites Kapitel.

land GOtt ist, er darum auch rwrg ist, unddeßwegen seine Verheißungen, seine Treue,Gunst, Liebe und Gemeinschaft unveränder-lich bleiben in Ewigkeit: nicht wie die Welt,die heute Freund aber morgen Feind ist, undin Noth und Tod ihre Freunde stecken läßet;nein! Christus ist und d.etdr gestern, beureund auch in alle Ewigkeit dersclbige. Ebr»13, 8»

17. Fr. Was kann uns die genaue Vereinigungder göttlichen und menschlichen Natur abbilden,und vor Augen stellen?

A. Das innige Band der Vereinigung derGläubigen mit Christo und unter einander,wodurch sie in Christo sind, und Christus inihnen ist: gleichwie der Vater in Christo, undChristus in dem Vater ist; wodurch sie dennauch in Christo unter einander eins sind, wieChristus und der Vater eins sind.

Joh. 17, 21. 22. 2Z. Auf daß sie alle eines seyn,gleichwie du, Vater, in mir, und ich in dir,daß auch sie in uns eines seyn, auf daß die Weltglaube, du habest mich gesandt. Und ich habeihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir ge-geben hast, daß sie eines seyn, gleichwie wireines sind. Ich in ihnen, und du in mir,auf daß sie vollkommen seyn in eines, unddie Welt erkenne, daß du mich gesandt hast;und liebest sie, gleichwie du mich liebest. S.a. Kap. 14, 2a.

l8- Fr. So höre ich wohl, daß diese Vereinigungder Glaubigen mit Christo etwas Wesentliches sey?

A. Allerdings; und besteht dieselbe nicht in

selbst