iy8 Zweites Kapitel.
daß der Mensch bezahlen mußte (Rom. 5,12.15. 19.). 2) Mußte sich der Erlöser demGesetz unterwerfen können, in allem versuchtwerden, leiden und sterben, um also einSöhnopfer (Ebr. 9,1;. 16. 22. und Kap.2,14. 15.) und barmherziger Hoherpricster zuseyn (eb. das. V. 17.). g) Mußte er als einMensch, uns in allem gleich, dem Menschendarthun können, daß es, durch seine Gnade,möglich sey, ihm nachzufolgen.
8. Fr. Mußce er auch ein gerechter Mensch seyn?
A. Ja; einen solchen Hohenpriestermußten rvir haben, der da märe heilig,unschuldig, unbefleckt, von den Sündernabgesondert; dem nicht noch wäre fürseine eigene Sünde zu opfern. Ebr. 7,26.27. S/a. Joh. 8,46.
y. Fr. Warum mußce er wahrer GVtt seyn?
A. 1) Damit die unendliche Hoheit seinerPerson seinem Gehorsam und Versöhnungeine unendliche Würdigkeit und Verdienst zu-bringen möchte (a). 2) Daß er die Last desZorns GOttes wider die Sünden des ganzenmenschlichen Geschlechts, und das daraus ent-stehende schwere Leiden, ertragen könnte (b).z) Daß er den Tod und die Hölle zu über-winden, und durch seine göttliche Gewalt,ihnen ihre Gewalt zu benehmen vermöchte (c).4) Daß er im Stande wäre, seine Erlösetenzu bewahren und zu schützen wider alle Feinde,