Druckschrift 
Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
Seite
132
Einzelbild herunterladen
 

1Z2 Zebentes Kapitel.

Fr. Was erfolgte nun ferner?

A. GOtt rief ihnen, und fragte: ob sienicht gegessen hätten von der verbotenenFrucht.

20. Fr. WaS antworteten sie?

A. Weil sie jetzt böse, lügenhaft undFeinde ihres eignen Wohlstandes gewordenwaren, so entschuldigten sie ihre Sünde, an-statt daß sie GOtt um Vergebung sollten an-geflehet haben. Adam legte die Schuld aufEva, Eva auf die Schlange: aber insgeheimund im Grunde wollten beide doch GOtt dieSchuld geben.

21. Fr. Welch eine Entscheidung gab GOtt hierauf?

A. Er wandte sich am ersten zu derSchlange, und sprach, als ein gerechter Rich-ter, ein absolutes Urtheil des Fluchs über sieaus, und sagte dabei: daß er eine ewigeFeindschaft zwischen ibr (der Schlange)und dem Weide, zwischen ihrem Samenund des weides Samen seyen wollte,und daß des weides Game der Schlangesollte den Ropf zertreten. Hierauf wandteer sich zu dem Weibe, und sagte: daß sieMir Sckmerzen Zxinder gebären, unddaß ihr Wille dem Manne unterworfenfern sollte. Endlich sprach er zu Adam:daß, weil er der Stimme seines welkesgehorchet Härte, die Erde um seiner wil-len verfluchet seyn, Dornen und Disteln

«ra-