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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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<-4 Siebentes Kapitel

Kinder die Fülle kaben, und laßen ihr klebrigesihren Jungen. S. a. Luca id, u. f.

Fr. Was will das sagen, daß der Teufel seine

Gewalt in der Luft hat'/

A. Daß, wenn es GOtt zuläßt, ihmFeuer, Sturmwinde und dergleichen zuDienste stehen müßen. Hiob i, 1,519.

7. Fr. Was bedeutet es, wann gesagt wird, daßer kräftig wirke in den Rindern des Un-glaubens?

A. Da der Mensch gesündigct hat, undGOtt ungehorsam worden ist, so hat ersich der seligen Herrschaft und RegierungGOttes und seines guten Geistes entzogen;und hat hingegen (indem er des Teufels Rathzur Sünde gehorchet) diesem bösen Geistesein Herz geöffnet, der dadurch, leider! dieHerrschaft über den gefallenen Menschen be-kommen hat, und ihn folglich treibet zu allerSünde, Hoffart, Zorn, Geiz, Mißgunst,Mord, Dieberei, Saufen, Fressen, Hurerei,und zu allen bösen Gedanken, Lüsten, Wor-ten und Thaten.

L. Fr. Aber, möchte jemand sagen: ES ist nichtwahr, daß mich der Teufel dergestalt beherr-schet; denn ich thue dieses oder jenes aus mei-nem eigenen Willen, und wenn ichs nicht thunwill, so kann ichs auch wohl laßen: was gehetmich der Teufel an ?

A. So lange der Mensch unter der Herr?schaft des Satans ist, hat ihn dieser finstereGeist auch so verblendet, daß er es selber

nicht