Druckschrift 
Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
Seite
88
Einzelbild herunterladen
 

88 Sechstes Kapitel.

Jesaia z?, z6. Ein Engel schlagt den KönigHerodes, daß er von den Würmern gefressenwird, da er GOtt seine Ehre raubte, Ap.Gesch. 12, 2Z. u. s. w.

iy.Fr. Was thun die Engel endlich noch mehr?

A. Sie führen die Frommen, wann siesterben, in Adradams Gchooß (iucä 16,22.), und am jüngsten Tage werden sie dieBösen von den Guten scheiden, und jene indas ewige Feuer werfen, diese aber in dieewige Seligkeit einführen (a).

(s) Matth. IZ, Z0. ZY.41. 42. 4Z. Und um dieAernte-Zeit will ich zu den Schnittern sagen:Sammlet zuvor das Unkraut, und bindet esin Bündlein, daß man es verbrenne; aber denWeizen sammlet mir in meine Scheunen.Die Schnitter sind die Engel.Des Mensche«Sohn wird seine Engel senden; und sie wer-den sammlen aus seinem Reich alle Aerger-nisse, und die da Unrecht thun, und werdensie in den Feuerofen werden: da wird seynHeulen und Zahnklappen. Dann werden dieGerechten leuchten, wie die Sonne, in ihresVaters Reich. Kap. 24,31. Er wird sendenfeine Engel mit hellen Posaunen; und siewerden sammlen seine Auserwahlten von denvier Winden, von einem Ende des Himmelszu dem andern.

.20. Fr. Ist es nicht auch den Engeln lieb, wennman fromm ist, und GOtteS Willen thut?

A. Freilich ja: denn weil sie selbst heiligund rein sind, und GOtt so sehr lieben; sohaben sie es auch gerne, wenn viele sind, die

diesen