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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von den guten Engeln.

Engeln. z)Wenn aber der Mensch, durchGOttes Gnade, in gründlicher Buße, Ab-sterbung der Welt und seiner selbst, sich vondem allein bekehret, und sich, nur Demuthund Gelaßenheit, inwendig im Glauben zu-und einkehret in das Licht, den Frieden, un!»die Liebe GOttes: so ist er, dem Geiste nach,vom Tode zum Leben burchgedrungen(Job. 5, 24.); er ist verseyt aus der Gewaltder Finsterniß ins himmlische Wesen (Eph.2, 6.), in das Reich der Liede(Col. 1, iz.),in das wunderbare Licht (1 Petri 2, 9.).Da hat er denn schon bei Lcibes-Lcben seinenBürgerrvandcl im Himmel (Phil. Z, 20.),unter der Menge der viel Tausend Engel,und unter den Geistern der vollkommenenGerechten (Ebr. 12,22.2Z). Und wenn er,in solchem seligen Stande verharrend, vomLeibe scheidet: so bleibt sein Geist da stehen,wo er gelebet und geliebet hat, nämlich imHimmel, mitten unter den heiligen Engeln.Wer aber dergestalt nicht wiedergeboren wird,kann dieses Reich GOttes, > - er hier nochdort, unmöglich sehen (s. Joh. z, Z5.)?ob es ihm schon, was die Entlegenheit desOrts angehet, wie gesagt, ganz naheist»

ir.Fr. Warum werden die Engel gut genannt?

A. Weil sie so schön, herrlich und heiligsind, und weil sie GOtt so gern, so treulich,so geschwind, so willig und freudig dienen,ihn lieben und loben.

Fg 12.Fr.