f,6 Viertes Kapitel. i
daß er, (wie schon erinnert worden,) keinesDinges noch Dienstes, noch Engels, nochMenschen bedarf: ja, er hätte wohl ewig alleGeschöpfe in ihrem Nichts laßen können,ohne daß darum das allergeringste an seinervölligen Seligkeit gemangelt hätte.
2Z .Fr. Was hat ihn denn dazu bewogen?
A. Nichts anders als sein freies und lau-teres Belieben und Wohlgefallen konnte ihnbewegen, aus dem verborgenen Abgrund sei-ner stillen Ewigkeit gleichsam auszugehen indie Zeit; um sein allgenugsamcs und selig-stes Wesen, und dessen unendliche Vollkom-menheiten, sonderlich in und an den Engelnund Menschen, abzubilden, zu repräsentirenund zu offenbaren; wie auch durch einigeFußstavfen in allen andern Geschöpfen selbstäußerlich zu entdecken.
24. Fr. Wird denn diese Welt, und alles, was in
derselben ist, allezeit'bleiben?
A. Nein, alles, was sichtbar ist, dasist vergänglich *). 2 Corinth. 4, iZ.
1 Job. 2, 17. Die welr vergehet mit ihrerLust; wer aber den Willen GOtreS thut, derKleiber in Ewigkeit.
25. Fr. WaS kann uns die Erkenntniß von derVergänglichkeit aller Dmge sür eine Lehre geben?
A. Daß wir nicht viel Werks machen sollen
von
Was nämlich seine Form, äußerliche EinrichtungBesilz und Genuß dercifft. , Lorintß. 7, zi.