Von GOtt und dessen Vollkommenheiten. 45
sie gestorben und auferstanden ist. S. a. Rom.6, 71. Kap. 14, 7 —y.
Z4. Fr. Waö ist das gesagt, daß man müße fürGVrr leben?
A. Daß man nicht leben, Athem holen,denken, reden, hören, sehen, gehen oderstehen, essen oder trinken, noch etwas andersthun müße, wie gering es auch sey, als nachdem Willen GOttes, Ihm zu gefallen, undzu seiner Ehre. I Korinth. 10, ZI. (g);ja, daß man weder zeitlich noch ewig wün-schen müße, geehrt noch gelehrt, heilig nochselig zu seyn , als nur zu diesem Ende.
(a) Eol. Z, 2Z. Alles, was ihr thut, das thutvon Herzen, als dem HErrn, und nicht denMenschen. S. a. 1 Petri 4, 2.
ZZ. Fr. Was folgt nun noch weiter aus dieser Be-trachtung , daß GOtt das Ende aller Dingesey?
A. 2.) Daß diejenigen, welche nichttrachten für GOtt zu leben, sondern die sichnur selbst leben, und in ihrer eigenen Weis-heit , Gütigkeit, Bequemheit, Gaben, Schön-heit, oder in ihrem Reden, Denken, undihren Verrichtungen sich selbst suchen und ge-fallen; oder welche auch die Schönheiten,Güter, Ergöyungen, Wohllüste, Ehre undHerrlichkeiten dieser Welt und der Kreaturenlieben, sich dabei aufhalten, oder darin ru-hen; oder in etwas andern?, das unter derSonne ist: —> daß diese, welche also den.
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