zf, Zweites Kapitels
dem'. Ich" bin heilig, der HErr, euer GOtt.
S. a. i Petri i, 16.
z.) Daß ich mich niemals selbst für heilig undfromm halte in meinen eigenen Augen; vielwe-niger einige äußerliche Pflichten und Werke,oder Abschaffung einiger groben sündlichenAusbrüche,und einen äußerlich sittsamenWan-del, schon für die wahre Heiligkeit halte,weil GOttes heilige und Feuer-flammendeAugen, vor welchen die Himmel selbst nichtrein sind, (Hiobi?, 14. 16.) Her;en undgieren prüfen, (Offenb. 2,2g.); und daß,wenn ich schon zu einiger wahren Herzens-Reinigkeit und Heiligkeit gelanget seynmöchte, ich solches allein GOtt, dem Urhe-ber und Ursprung derselben, zuzuschreibenhabe.
25. Fr. Was bedeutet es, daß GOtt gerechtgenannt wird?
A. Daß, gleich wie er in sich selbst, undin allen seinen Wegen und Gerichten (a) nichtsanders als gerecht und billig ist, er also auchalle Ungerechten, und jede Ungerechtigkeithasse und strafe; und hingegen alle Gerechtenund alle Gerechtigkeit liebe und belohne (b);und daß alle die gerecht sind, solches alleinaus Ihm, und durch Ihn sind.
(s) Hiob Zg , 10 —12. Es sey ferne, daß GOttsollte ungöttlich handeln, und der Allmachtigeungerecht; sondern er vergilt dem Menschen,darnach er verdienet hat; und trifft einen jegli-chen nach seinem Thun. Ohne Zweifel, GOcc
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