Z2 Zweites K apitel.
Psalm Z7, 5. Befiehl dem HErrn deine Wege,und hoffe auf ihn, Er wird es wohl machen.
5.) Zu aller Zeit und an allen Orten, ei-nen recht weisen und vorsichtigen Wandel zuführen, in genauer Wachsamkeit über meine,auch allerverborgenste Gedanken, Worte,Werke und Begierden, als vor den Augendesjenigen, der auch aller Herzen Gedankensiehet und kennet; der sie auch alle wird of-fenbar machen, und Rechenschaft davon fo-dern; so daß ich nichts in mir aufkommenlaße oder hege, das ich nicht gerne möchtewünschen, daß es GOtt wisse und sehe.
Maleach. Z, 16. Die Gottesfürchtigen trösten sichunter einander also: Der HErr merkt es undboret es; und ist vor ihm ein Denkzettel ge-schrieben für die, so den HErrn fürchten, undan seinen Namen gedenken. S. a. r B. Sani.2, Z. Luc. 5, 2i. 22. Kap. 6, 8.
4.) Weder mich selbst noch jemand andersum seines Verstandes und um seiner Weis-heit willen zu erheben, weil unser Wissenund Verstand von GOtt allein herkommt,der denselben, wann er will, wieder nehmenkann; und weil auch unser Wissen so geringund dunkel ist, daß, wenn wir schon so weisewie Salomo waren, es gegen die Allwissen-heit und Weisheit Gottes für nichts zu ach-ten ist.
l Korinth. Z, ig. 19. Welcher sich unter euchdünkt weise zu seyn, der werde ein Narr indieser Welt, daß er möge weise seyn. Denn
dieser