Von GOtt und dessen Vollkommenheiten. 2l
8. Fr. Was willst du damit sagen, wenn du GOttdas nothwendige riefen nennest?
A. Daß er also durch sich selbst bestehe,daß es unmöglich ist, daß er nicht sollteseyn, noch auch daß er nicht sollte seyn allesdasjenige, was er ist.
2B. Mose Z, 14. GOtt sprach zu Mose: Ich7r. , ,, werde seyn, der ich seyn werde. Und sprach:
'llso sollst du s" den Kindern Israel sagen:-'' Ml, i? Ich wcrd's seyn, der hat mich zu euch ge-sandt.
y.Fr. Was heißet eS, daß GOtt ewig scp?
A. Daß er keinen Anfang hat, wie alleandere erschaffene Geister; daß er auch keinEnde haben wird; daß er von Ewigkeit zuEwigkeit eben derselbe (a), —und bei ihmkeine Veränderung noch Wechsel der Zei-ten (b), sondern alles ihm gegenwartig sey.S.Jacobi 1,17. Maleach. z, 6. Ebr. iz,8.
(z) Ps. yca, 2. Ehe denn die Berge worden, unddie Erde und die Welt geschaffen wurden, bistDu, GOtt! von Ewigkeit zu Ewigkeit. —Offenb. r, 4. Ich bin daö A und das O, derAnfang und das Ende, spricht der HErr, derda ist, der da war, und der da kommt, derAllmachtige.
(k) Psalm 502, 26—28. Du hast vorhin dieErde gegründet: und die Himmel sind deinerHände Werk. Sie werden vergehen, aber dubleibest. Sie werden veralten, wie ein Ge-Z.»>' wand: sie werden verwandelt, wie ein Kleid,
wann du sie verwandeln wirst. Du aber blei-' " , B Z best,
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