»es Geistes Hauptkrafre oder Eigenschaf-ten; wobei wir finden können: in unseremVerstände einigen Eindruck, Gedanken, undeine Idee oder Denkbild eines höchsten We-sens, Nöm. i, 19; 2) in unserm willen eineunendliche, unersättliche, nach einem unend-lichen Gute dürstende Begierde, welche innichts anderm, als in einem solchen Gutevöllig ruhen und vergnügt seyn kann; z) inunserm Gewissen, das Gesetz, oder die Ent-schuldigung und Beschuldigung, von Bösemund Gutem, welches (Gesetz) bei allen Men-schen gefunden wird (a).
(a) Rom. 2, lg. 15. Die Heiden, so das Ge-setz nicht haben, und doch von Natur thun desGesetzes Werk, dieselben, weil sie das Gesetznicht haben, sind sie ihnen selbst ein Gesetz;damit, daß sie beweisen, des Gesetzes Werksey beschrieben in ihren Herzen, sintemal ihrGewissen sie bezeuget: dazu auch die Gedan?ken, die sich unter einander verklagen oder ent-schuldigen.
Z. Fr. Wodurch zweitens noch mehr?
A. Durch eine ernste, aufmerksame Be-schallung und Betrachtung der Werke GOt-tes außer uns; so wohl der Schöpfung derWelt, Röm. 1, 20., als auch ihrer Er-haltung und ordentlichen Regierung (li),woraus GGttes unsichtbares Wesen, bei-des seine ewige Rrafr und Gottheit ge-merkt und ersehen werden.
(l>) Apostelg. ig, 17. lind zwar hat er sich sollst
nich'