VI
Vorrede.
Doch, GOtt Lob! wir finden in seinem Wor-te, nnd aus der Geschichte,daß er,wann die Fin-sterniß am größesten war, immer sein licht destostärker wiederhervorbrechen ließ, und seinemverirrten Volke, (wenn es nicht sein Wort undZeugniß von sich stieß, sich selbst des ewigenLebens unwerth (Act. IA, 46.), und zurWegstoßung des Leuchters(Apok. 2, 5.), undzum Gericht der Verstockung reif machte) jedes-mal bewährte Zeugen der Wahrheit sandte, umes wieder zurecht zu bringen.
Unter diese bewährte Zeugen in neuernZeiten, darf man wohl vorzüglich den (imJahr 1769 sel. vollendeten) GerhardTersteegen zählen: ein» Mann, denGGcr selbst zum Lehrer und Führer ausrü-stete, und ihn im Westlichen Deutschlandeals ein brennend und scheinend Licht aufstell-te, und durch dessen Dienst ihm Tausendezugebracht wurden: wie solches zum Theilaus seiner, dem 2ten Bande seiner geistl.Briefe vorgedruckten Lebensbeschreibung zusehen ist»
Nach