— 37 —
mich immer bestrebt, so oft ich eine Luftfahrt un-ternommen habe, die Luftströmungen in den höhernRegionen zu beobachten, und bin dadurch zur Ge-wißheit gelangt, daß sie übereinander schichtenweisen entgegengesetzter Richtung strömen. Durch daswillkürliche Steigen- und Fallenlassen des Ballonsist also dem Aeronauten die Macht gegeben, sich,wenn vielleicht der Wind in der höhern Luft um-pringen sollte, einen andern Luftstrom zu suchen,.md darin nach der vorgesetzten Richtung fortzu-schweben.
„Bedenken Sie aber," fiel Herr Holland ein,,„welcher Zeitverlust entstehen würde, wenn der Windoft umspringt, und man immer einen neuen Luft-strom zu suchen gezwungen ist."
„Keinen größeren als wir heute hatten, wo ichebenfalls aus derselben Ursache, den Ballon sooft steigen und fallen lassen mußte. Würden wir,als der Nordwcst um 3 Uhr umsprang, nochin demselben Luftstrome geblieben sein, wir würdenjetzt höchst wahrscheinlich in Norwegen oder Schwe-den sein."
„Eine erfreuliche Aussicht," sagte Herr Monk
4