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Im Jahre
1871
Glockenweihe inFriedrichstadt.
Was ttönipspaar.Verein zum Frauen-Milz.
M.iiustcrwechsei.
des Sächsischen snigvhauses
Abzug der preußischenBesatzung vom ttönig-stein.
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Rückseite anstatt des Wappens der Genius Deutschlands dargestellt ist / wie er/das lorbecrgcschmückte Banner hochhaltend / auf den: Schlachrrosse die Brückebeschieltet / welche die noch getrennten deutschen Lande verbindet.
Svnmiirnd /16. Srptrmvrr.
ruh 9 Nhr findet in der Friedrichstadr die feierliche Einholung und Weiheder für die dortige Kirche hestinnnten neuen Glocken statt. ^
Mittwoch / 20. Srptt»wrr.
!cr völlig und dir Vönigin rrrffcn von SralzcnfrlS wieder hicr rin, — Der^^„Veretn zum Franenschutz" / welcher in seinem Grundstücke Georgenstraße
Nr. 6 ein Asyl für verwaiste Töchter gebildeter Stande Ulid eilie Lehr- und Erziehungs-anstalt unterhalt / feiert den Tag seines 25 jährigen Bestehens durch einen Festactus.
Sonntag /1. Gctobcr.
taatsminister Dr. Johann Paul Freiherr von Fallienstein / welcherbereits im Juli dtesefi Jahres mit Rücksicht aus sein vorgerücktes Alter
um seine Entlassung gcbeten / ist vom Könige„unter dankbarer Aner-kennung der vielfachenund großen Verdienste/welche sich derselbewahrend seiner lang-jährigen / umsichtigenund pstichtgetreucnAmtsführung nachmehreren Richtungenhin / insbesondere auchum die Universität Lelpzig / erworben hat" /Mit dem gestrigen Tagevon der Leitung desMinisteriums des T ultusund öffentlichen Unter-richts entbunden und
F'taatchninister Dr. von FMenstein.
aus dem Staatsdiensteentlassen / dagegen mitder bisher vom Sraats-minlstcr des Innern vonNostitz-Wallwitz be-kleideten Stellung einesMinisters des königlichenHauses / wie auch mitder ferneren Leitung derGrdcnskanzlei betrautworden. Minister vonFalkenstein/am iz.Ium1801 zu pegau geboren/kam 1827 als Hos-und Justlzrath bei derLandesregierung nachDresden / leitete hierdie Einführung derSradtcordnung und der
damit verknüpften städtischen Einrichtungen und wurde aus diesem Anlasse am7. Gctober i8zz zum Ehrenbürger der Residenz ernannt. Von 1844 bis 1848 war erMunster des Innern / seit 18ZZ Münster des Cultus und öffentlichen Unterrichts. Zu seinemNachfolger in diesem Amte hat der Römg den Professor der Rechte an der UniversitätLeipzig / Geheimen Justizrath Dr. Tarl Friedrich von Gerber ernannt; der Vorsitz imGcsanmitministcrium geht aus den Staatsminister Freihcrrn von Friesen über. ^
Mchn der Festung Römgstcm trifft die erste Compagnie des preußisthen Infantcrie-^RÄregiments Nr. 72 / welche durch eine Compagnie des m Bautzen garmsonirendcnsachsischen Infanterieregiments Nr. ic>Z abgelöst worden ist / aus der Fahrt nachTorttttu lner em. ^
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