Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
196
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Drachenneth wohnte, und von da aus die Gegendverwüstete. Im Frauenkloster zu Stanz wurdefür die armen unglücklichen Kinder in Untcrwaldenvom schweizerischen Direktorio ein Waisenhaus an-gelegt. In dieses ging Pcstalozzi, und erbarmtesich des Elends des Volks. MitLo von diesen ver-lassenen Kindern sing er seine erste Schule an. In-deß mußte er sie bald verlassen, da die Franzosenein Hospital im Kloster anlegten; und er wandertenun nach Burgdorf

Auf dem Rathhause in Stanz hangen die Ge-mälde von allen Landammännern, und die altenFahnen die in den FreihcitSschlachten von Morgar-ren, Sempach und Murthen waren.

Vor dem Rathsaals hangt ein äußerst interessan-tes Gemälde, welches einen der merkwürdigstenTage aus dem Leben des Claus von der Fluh dar-stellt. (den 22 Dec. 1481.) In diesem Jahrehielten die Eidgenossen eine Tagsatzung in Stanzüber die Theilung der großen burgundischen Beute,und über die Aufnahme oder Nichtaufnahme derStädte Solothurn und Freyburg in den gemein-schaftlichen Bund. Für diese Aufnahme waren