des Düngers sehr sorgfältig. Man setzt ihn auf6 bis 8 Fusi hohe Haufen, und begießt ihn taglichmit Mistwasser. Hiedurch wird die Gährung des-selben befordert, das' Verrotten und Verschimmelnverhindert, und er erhält im Innern dieser Haufenein speckartiges und gleichförmiges Ansehen. Indiesem Zustande wird er auf den Acker gefahren,wo er in Hinsicht der Fruchtbarkeit die größte Wir-kung hervorbringt. Vorher schneiden sie mit einemSensemcsser die Haufen rundum ab, weil auswen-dig noch unverfaultes Stroh ist. Dieser Abfallkommt so wie auch das Oberste, nachher in denFuß des neuen Haufens.
Herr Fellcnberg hat dieselbe Behandlung desDüngers eingeführt. In jeder Miststätte steht inder Mitte eine Pumpe, mit der das Mistwasserüber den ganzen Haufen gepumpt wird. — DieMistsrätten sind übrigens gegen Regen und Sonnenicht mit Schoppendachern gedeckt, — auch sind dieHaufen nicht mit Setzbretteru eingefaßt. Durchersteres würde die Güte des Düngers noch gewin-nen, durch letzteres viel Zeit beim Aufsetzen desDunghaufens gewonnen werden.