Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
233
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ganzen Schönheit zum letztenmale sieht. Nachdemwir diesen Morgen noch einmal die schönen Weit-sichten vom Thuner Schlosse, und die von dem lieb-lichen Schadau besucht hatten, so gingen wir derweißen länderverbindendsn Landstraße nach , diezur reichen Bern fuhrt, deren Wohlstand sich inallem öffentlichen verkündet, waS sie anlegte undbaute.

So langweilig eine ebene durchaus gleichför-mige Landstraße ist, so findet man "" doch ganzangenehm, wenn man n hne«e Wochen auf stei-len und steinigten Fußpfaden ging. In allenDörfern, durch die wir kamen, fanden wir dengroßen Wohlstand des Berner Bauern, der einenfruchtbaren Boden bewohnt, und fast gar keine Ab-gaben kennt. Gut unterhaltene Häuser, rein-liche Wege, sorgfältig gepflanzte Hecken, gut be-stellte Gärten und Felder, alleS zeigte, daß hierMenschen wohnen, die wohlhabend und frei sind.Nur fällt einem die große Menge Menschen undVieh auf, die bei der Bestellung des AckerS ge-braucht werden. Dieses rührt theils von demschweren Leimboden und theils von der Dreisch-