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riber die Felsen hinunter aufs Hospitium und denkleinen stillen oben See, an dein es liegt. Es thatnur wohl, einmal wieder mitten in einer wüstenFelsengegend zu seyn, wie auf dem Gotthard , —und diese öde stille Natur grüßte mich wie eine alteBekannte. — Dieses Jugendgefühl hat der Menschimmer, wenn der erste Eindruck, den ein Gegen-stand auf ihn machte, recht lebendig und stark war.
Wenn man über die Maienwand stst, so siehtman den Rhonegletscher, — wie einen von. Bergehinab stürzenden Strom — wie der Rhein zu Lau-sen, — aber in demselben Augenblick sieht manauch, daß er still steht, daß er ewig still steht. —Diese ewige Ruhe einer solchen erstarrten Wasser-masse wirkt groß auf die Seele.
Wir stiegen die Maienwand hinunter bis zumUrsprung der Rhone, wo sie als ein großer Bachunier den, Gletscher hervor kommt, und sahen daSherrlicbe Blau in den großen Gletscherspalten. —Wir waren hier auf der Grenze der Republik Wal-lis. Ein Fußpfad, der rechtS vom Gebirge kommt,kommt aus dem Urseren Thale über den Furkapaß,und geht der Rhone nach durchS ganze Walliserland.