Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
174
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wenn man auch dieses vermeidet, so können dochimmer noch bedeutende Verschiedenheiten unter denMessungen statt finden, die so angestellt werden,wie ich die Meinigcn mache, und die darin ihrenGrund haben, daß die Barometer um 3 oder 10Stunden von einander entfernt, in Thälern beobach-tet werden, die durch hohe Berge getrennt sind.

Das einzige Mi.tel, diese Verschiedenheit inden Angaben verschwinden zu machen, ist ein gutgeordnetes und zusammenhängendes Nivellementder ganzen Schweiz, welches, wenn 4 oder Z Be-obachter wären, nur 6 bis L Wochen dauern würde,wenn die Witterung gerade so anhaltend günstigwäre wie diesen Herbst. Diese müssen zuerst blosdie Höhen der Bergspitzen übereinander bestimmen,und reine Beobachtungen in den Thälern machen.Von einer Bergspike nivellirt sich mit dem Barome-ter sehr genau auf die andere, weil in der oberenLuft weniger Veränderungen sind als in der unteren,und weil man auf einer freien Bergspitze immer diewahre Wärme der Luft erhalt, und nichts mit ört-lichen Erwärmungen zu schassen hat, wie ich z.B.im Tavetschen Thale. Der Rigi wäre ein trefflicher