Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
156
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sagte erzuHedwig, genieße ich meines Lebens recht,wenn ich mirs jeden Tag aufs neue erbeute undder Tell kann es nicht lassen, ein Lamm zu retten ,das hülflcs auf einem Felsen schreit."

Der Thurm, auf dem Tell in Burgelen alsMejer der Frauenmnnster - Abtei in Zürch wohnte,steht noch, und wird jetzt vom Schullehrcr Tricnerbewohnt, welcher zugleich ein geschickter Maler ist.Wir sahen bei ihm ein großes Gemälde, welchesfür die Tellenkavcllc am Nierwaldstädter See be-stimmt ist, und den Augenblick darstellt, wie Tellaus dem Nachen auf die Felsenplatte springt.Das Haus, welches ihm eigen zugehörtc, unddas er wahrscheinlich den größten Theil seines Le-bens bewohnt hat, wurde von den dankbarenSchweizern jährlich mit einer Proceßion besucht,und eine Predigt gehalten, ,, zum Andenken unserslieben Landmanns und Wiederbringcrs der Freiheit,Wilhelm Tell, und zum ewigen Dank Gottes undseiner Schützen," so lautete der Beschluß der Lands-gemeine. Späterhin (iZ33) wurde an die Stelledes Hauses eine Kapelle gebaut, in der die Haupt-züge der Schweizergeschichte auf die Wände gemalt,