Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
129
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Annahme her, daß in einer Luftschicht von 874 Fußdie Luft eben so dicht sey wie unten. Eine Annahme,die irrig ist, weil die Luft sich von unten nach obengleichförmig verdünnt. Die erste Annahme von Luft-schichten , die 1 Zoll Quecksilber das Gleichgewichthalten, hätten also um des Ganzen die Berg-höhen zu klein angegeben. Bei denen letzten Luft-schichten, die aoomal kleiner sind, ist auch der Feh-ler 10-zmal kleiner, und man gibt mit ihnen dieBerghöhen nur um des Ganzen zu klein an,ein Fehler, der bei meiner heutigen Messung aufdem Gotthard die Höhe des Berges nur um einenFuß ändert, und daher ganz unbedeutend ist.

Man sieht leicht ein, daß in einer Luftschicht,die nur 9 oder 10 Fuß hoch ist, die Luft im obernTheile nicht merklich dunner seyn kann wie im un-tern, und daß der Fehler, der aus der Annahmeentspringt, daß sie oben und unten gleich dicht sey,verschwindend klein ist.

Hat man eine solche Schichttabslle, so ist dieRechnung der Berghohen sehr leicht.

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