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hinauf nach der alten Benediktinerabtei Dissentis,die am Zusammensius! des Vorder- und Mittelrheinsliegt. — In dieser Einöde (Oesierr) wohnte derschottlandische Benediktinermönch Siegcbert,der zuerst in diesen Gegenden das Evangelium ver-kündigte. — Von hieraus pflanzte sich der christ-liche Glaube in alle Theile Rhätiens. — Im Jahr670 wurde hier ein Haufe der herumstreifendenHunnen, die den Weg nach Italien suchten, vonden Nhäciern angegriffen und geschlagen. Der Abtvon Dissentis wurde späterhin einer der Häupterdes grauen Bundes, welcher zu TronS gestiftetwurde. Im Jahr 1799 wurde das Kloster und einTheil der herum liegenden Häuser von den Franzo-sen aus Rache in die Asche gelegt. Denn bei demVolksaufstande war hier ein entwaffneter Haufe
Franzosen — von den Bündtncr Weibern
ermordet worden.
Es war ein großer Verlust für die Geschichte,daß die alten Manuscripte, die bis iuS ^te und 8teJahrhundert hinaufreichten, nicht konnten gerettetwerden; — unter diesen war eine alte Chronik, diedie Landesgeschichte seit der Stiftung der Abtei ent-